Indonesien Panik bei Nachbeben in Banda Aceh
Jakarta - Das Nachbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala versetzte die Menschen in Banda Aceh in Panik. Zunächst habe es keine Berichte über Opfer oder Schäden gegeben, teilte ein Sprecher des Amtes für Meteorologie und Geophysik in Banda Aceh mit. Das Epizentrum habe rund 100 Kilometer nordwestlich der Provinzhauptstadt im Meer gelegen.
Auch das Gebiet um die indischen Nikobaren-Inseln wurde erneut von einem Beben erschüttert: Hier erreichten die Erdstöße am Sonntagabend (Ortszeit) eine Stärke von 5,6 auf der Richterskala. Über mögliche Schäden oder Opfer lagen auch hier zunächst keine Informationen vor. Fachleute hatten nach dem schweren Seebeben der Stärke 9,0 vom 26. Dezember auf die Möglichkeit zahlreicher Nachbeben hingewiesen.
Die Zahl der bestätigten Todesfälle in der Region stieg unterdessen auf 105.162, teilte das Gesundheitsministerium in der indonesischen Hauptstadt Jakarta heute mit. Die Zahl der Tsunami-Opfer in Sri Lanka wird zurzeit auf bis zu 38.000 geschätzt. Indien meldet 10.779 Tote, in Thailand starben offiziellen Meldungen zufolge 5392 Menschen. Weit mehr als 130.000 Bewohner der gesamten Tsunami-Region gelten noch immer als vermisst.