Indonesien: Vulkan spuckt Asche - Tausende auf der Flucht - DER SPIEGEL
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Indonesien Vulkan spuckt Asche - Tausende auf der Flucht

Aufregung auf der indonesischen Insel Halmahera: Nach Behördenangaben befinden sich derzeit rund 8500 Menschen auf der Flucht. Sie befürchten, dass der Vulkan Gamkonora demnächst ausbrechen könne. Schon jetzt spuckt er Asche und Glut in die Höhe.
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Jakarta - Der Vulkan Gamkonora auf der Insel Halmahera spuckte Asche und Glut Tausende Meter in die Höhe, wie die örtlichen Behörden heute mitteilten. Teilweise war im Kraterbereich des 1635 Meter hohen Berges auch glühende Lava sichtbar.

Die Menschen in den am Hang gelegenen Dörfern flohen in Panik, nachdem sie zwei heftige Explosionen gehört hatten und den Rauch aus dem Krater steigen sahen. Die Behörden gaben die höchste Alarmstufe aus, die vor einem unmittelbar bevorstehenden Ausbruch warnt.

Sie unterstützen die Anwohner zudem beim Verlassen ihrer Dörfer und bereiteten Notunterkünfte vor, wie ein örtlicher Vertreter sagte. Es gebe aber noch kein "offizielles Evakuierungsprogramm". Der Gamkonora ist seit Beginn der Aufzeichnungen zwölf Mal ausgebrochen, der bislang letzte Ausbruch war im Jahr 1984.

Indonesien hat weltweit die größte Anzahl aktiver Vulkane. Das Land liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring, auf dem mehrere Kontinentalplatten zusammenstoßen. Durch die tektonischen Bewegungen gibt es eine hohe seismische Aktivität. Erdbeben und Vulkanausbrüche kommen regelmäßig vor.

jdl/AFP