Irak: Britischer Journalist in Bagdad erschossen - DER SPIEGEL
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Irak Britischer Journalist in Bagdad erschossen

Ein Brite, freiberuflicher Fernsehproduzent, wurde am Samstag vor dem irakischen Nationalmuseum angegriffen und erschossen. Er ist der 16. Journalist, der im Irakkrieg starb.
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Bagdad - In der irakischen Hauptstadt Bagdad ist am Samstag nach Augenzeugenberichten ein britischer Journalist getötet worden. Der Fernsehproduzent habe vor dem Nationalmuseum gestanden, als ihn eine Kugel getroffen habe, berichteten Kollegen des Opfers. Sie wollten ihre Namen nicht nennen. Am Dienstag zuvor wurde vor eben diesem Museum ein amerikanischer Wachposten erschossen.

Das britische Außenministerium in London bestätigte den Tod eines Briten in Bagdad. Der Mann sei offenbar um die 25 Jahre alt, sein Name sei noch nicht bekannt, sagte ein Sprecher.

Die Leiche wurde am Samstag dem US-Militär übergeben. Ein Sprecher sagte, der Journalisten habe für ITN gearbeitet. Katie Perrior, Sprecherin des britischen Fernsehsenders ITN, dementierte dies: "Er war momentan nicht bei uns angestellt. Zu einem früheren Zeitpunkt hatte er für ITN gearbeitet, nun war er freiberuflich unterwegs." .

Der Brite ist der 16. Journalist, der seit Beginn des Krieges am 20. März getötet wurde.