Irak: Viele Tote bei Pipeline-Explosion - DER SPIEGEL
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Irak Viele Tote bei Pipeline-Explosion

Bei einer Explosion an einer irakischen Pipeline sind mindestens 36 Menschen ums Leben gekommen. Die Ursache des Unglücks ist noch unklar.
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Diwanijah - Die Detonation ereignete sich heute in der Nähe der zentralirakischen Stadt Diwanijah. Sechs Tote seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, mehr als 30 weitere Leichen lägen noch am Explosionsort, sagte ein örtlicher Vertreter der Gesundheitsbehörden.

Nach der Detonation in einem Industriegebiet südlich brach ein Großbrand aus, der die Rettungsarbeiten behinderte. Mehrere Menschen hätten die Pipeline angezapft, um Treibstoff zu erhalten, erklärte die Polizei. Ein Stadtrat machte "Saboteure" für die Explosion verantwortlich. Die Pipeline verläuft von der zweitgrößten Stadt im Irak, Basra, nach Diwanijah 180 Kilometer südlich von Bagdad.

In Diwanijah hatten sich irakische Armee und schiitische Milizionäre am Vortag schwere Kämpfe geliefert. Bei den Gefechten wurden seit Sonntagabend mindestens 27 Soldaten und Zivilisten getötet. Heute vereinbarten beide Seiten eine Waffenruhe.

str/AFP/AP