Iran: Mindestens sieben Tote bei Erdbeben - DER SPIEGEL
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Iran Mindestens sieben Tote bei Erdbeben

Bei einem schweren Erdbeben im Südosten Irans sind mindestens sieben Menschen getötet und Hunderte weitere verletzt worden. Der Provinzgouverneur rechnet mit weiteren Opfern. Vor allem schwer zugängliche Dörfer sind betroffen.
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Teheran - Ein Erdbeben der Stärke 6,5 erschütterte am Montagabend die Provinz Kerman im Südosten Irans. Mindestens sieben Menschen seien getötet worden, Hunderte weitere verletzt, sagte Gouverneur Esmail Nadschdschar der iranischen Nachrichtenagentur Mehr. Da es Verschüttete gebe, könnte die Zahl der Todesopfer noch steigen.

Rettungsmannschaften versuchten die unter den Trümmern Liegenden auszugraben. Es seien vor allem drei Orte betroffen, darunter die Stadt Hosseinabad. Die Schäden an Gebäuden in dem Gebiet in der Provinz Kerman und in der benachbarten Provinz Sistan und Belutschistan seien erheblich, sagte der Gouverneur. Die Dörfer in der betroffenen Bergregion seien nur schwer zugänglich. Dem örtlichen Leiter des Katastrophenschutzes zufolge gibt es zudem derzeit keine Telefonverbindungen in die Region.

Nach dem ersten Erdstoß waren die Menschen in Panik auf die Straßen gelaufen, berichteten Staatsmedien. Es habe mehrere Nachbeben gegeben.

Hosseinabad liegt in der Nähe der Stadt Bam. Dort wurden vor fast genau sieben Jahren 31.000 Menschen - jeder vierte Einwohner - bei einem Erdbeben der Stärke 6,3 getötet. Der Iran liegt auf mehreren Erdplatten und wird deshalb regelmäßig von Erdstößen erschüttert.

siu/AFP/dpa

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