Iran: Weiteres Erdbeben erschüttert Krisenregion - DER SPIEGEL
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Iran Weiteres Erdbeben erschüttert Krisenregion

Bei dem Erdbeben im Iran vor drei Tagen starben mindestens 245 Menschen, Zehntausende wurden obdachlos. Nun hat in der am schlimmsten betroffenen Region erneut die Erde gebebt.
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Abegarm - Berichte über mögliche Opfer lagen nach dem neuen Beben noch nicht vor, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Irna. Das Beben der Stärke vier traf wenige Minuten nach Mitternacht mehrere Ortschaften in Kaswin, der von dem Erdstoß am Samstag am schwersten betroffenen Provinz. In der Kleinstadt Abegarm, rund 200 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Teheran, liefen die Menschen in Panik auf die Straße.

Nach offiziellen Angaben wurden durch das Erdbeben vom Samstag 95.000 Menschen obdachlos. Nach Angaben des Krisenstabs im Teheraner Innenministerium wurden rund 20.000 Häuser in 60 Dörfern total zerstört oder schwer beschädigt. In sechs Ortschaften seien alle Gebäude komplett vernichtet.