Irrtum: Unschuldiger saß sieben Jahre in Haft - DER SPIEGEL
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Irrtum Unschuldiger saß sieben Jahre in Haft

Wegen einer schlichten Verwechslung saß ein italienischer Geschäftsmann sieben Jahre im Gefängnis. Durch drei Instanzen hindurch wurde er verurteilt.
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Genua - Daniele Barilla, Elektrowarenhändler aus Mailand, war mit einem Drogenboss verwechselt worden. Die Verwechslung kostete ihn sieben Jahre lang die Freiheit. In drei Instanzen sei er für schuldig befunden worden, berichteten italienische Zeitungen am Dienstag. Jetzt sprach ihn ein Gericht in Genua von allen Vorwürfen frei. Das Opfer des spektakulären Justizirrtums soll eine Entschädigung erhalten.

"Ich will nur eins: vergessen werden", sagte Barilla nach seiner Odyssee durch die Gerichte. Der Mann war 1992 im Zuge einer Großrazzia gegen eine internationale Drogenbande verhaftet worden. Sein Fehler: Er war zufällig mit seinem Fiat hinter einem Kokain-Kurier gefahren und wurde für die Eskorte gehalten.