Israel Keiler als Minenhunde
Die israelische Armee wird bei der Suche nach Landminen künftig von Wildschweinen unterstützt. Ein erster Versuch wird derzeit im Jordantal durchgeführt, berichtete Tiertrainer Gewa Tsim. Dort sollen die Keiler mit ihren sensiblen Schnauzen alte Minen erschnüffeln.
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Jerusalem - Die Idee zum Einsatz der Wildschweine kam Tsim in Kroatien, wo der Soldat mit Minenspürhunden arbeitete. Dort beobachtete er die Tiere in freier Wildbahn und dachte sich, wegen ihrer natürlichen Schnüffelbewegungen dicht am Boden müssten sie hervorragend als Minendetektoren geeignet sein.
Tsim wurde mit seiner Idee bei einem Kibbuz in Israel vorstellig, und umgehend wurde mit der Ausbildung der Wildschweine "Suda" und "Hasisa" begonnen. Beide Tiere gäben sich im Jordantal große Mühe, sagte Tsim.
Er erhofft sich von seiner Arbeit auch eine Imagepolitur für Schweine, die in dem jüdischen Staat als unrein gelten: Die Aussicht, dass Wildschweine Menschenleben retten, könnte die Vorbehalte vieler Israelis ausräumen.