Italien: Kind von Blitz erschlagen - DER SPIEGEL
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Italien Kind von Blitz erschlagen

Tödliches Unglück: Während eines schweren Unwetters in Norditalien ist ein zehnjähriger Junge ums Leben gekommen. Das Kind wurde nach Angaben von Rettungskräften in der Nähe von Turin von einem Blitz erschlagen.
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Turin - Im trockenen Süden des Landes fachte indes starker Wind hunderte Brände an. Auch der Süden Polens wurde von einem Unwetter heimgesucht.

Hagelkörner in Tennisballgröße beschädigten zahlreiche Autos in Kattowitz und anderen Städten Schlesiens, berichtete der Fernsehsender TVN24. Starker Wind deckte mehrere Dächer ab.

In einigen Gegenden Norditaliens prasselten bis zu vier Zentimeter große Hagelkörner vom Himmel. Bei Brescia erreichte der Wind Spitzengeschwindigkeiten von bis zu hundert Stundenkilometern. Der Sturm knickte Bäume um und deckte Dächer ab. Die Feuerwehren rückten zu Hunderten Noteinsätzen aus.

In der Nähe von Bari wurden etwa 2500 Menschen vor näher rückenden Flammen mit starker Rauchentwicklung in Sicherheit gebracht. Darunter waren auch etwa 60 Senioren, die ihr Heim zeitweise räumen mussten. Die Feuerwehren dämmten den Brand unweit der Panoramastraße Vecchia Cassano-Altamura unterdessen ein.

Italien war in diesem Sommer bisher von Bränden weitgehend verschont geblieben. Doch nun begünstigten der heiße Scirocco-Wind und die Trockenheit im Süden vermehrt größere Feuer. Am Freitag herrschten Temperaturen von über 40 Grad. Besonders betroffen waren die Regionen Basilicata und Apulien. Bei Pescara an der Adriaküste bewegten sich Flammen gefährlich auf ein Chemiewerk zu.

jdl/dpa