Italien: Schwere Unwetter fordern Todesopfer - DER SPIEGEL
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Italien Schwere Unwetter fordern Todesopfer

Wolkenbrüche und Windhosen: Bei Unwettern in Italien sind am Wochenende mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Nach mindestens zwei Vermissten wird noch gesucht. Nahe der Hauptstadt wurden Dächer abgedeckt, Bäume entwurzelt und Straßen überschwemmt.
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Rom - Im süditalienischen Lecce starb ein 81-jähriger Autofahrer, der in einer Unterführung von Wassermassen überrascht worden war. Im apulischen Ort Cavallino ertrank eine 63-jährige Frau in einem von Wasser überfluteten und dadurch blockierten Aufzug. Über Lecce waren am Sonntag schwere Unwetter gezogen.

Eine Rettungsaktion bei stürmischer See und starkem Wind kostete zwei 35-jährigen Frauen aus Moldawien bei Venedig das Leben. Sie hatten ihren drei Kindern an Land helfen wollen und waren dabei in eine Strömung geraten und ertrunken. Die Kinder erreichten den Strand aus eigener Kraft. In Campo di Mare nördlich von Rom starb am Samstag ein Kitesurf-Lehrer, als er von einer Windhose gegen ein Haus geschleudert wurde. Südlich der toskanischen Insel Elba wurden seit einem Sturm in der Nacht zwei Männer vermisst, die auf dem Wasser unterwegs waren.

Nach starken Gewittern über Neapel musste ein Haus evakuiert werden, die Feuerwehr erhielt in kurzer Zeit mehr als 80 Notanrufe. Nahe der Hauptstadt Rom sorgte eine Windhose am Sonntag in der Stadt Cerveteri dafür, dass Dächer abgedeckt, ein Spielpark zerstört und Straßen durch entwurzelte Bäume unpassierbar wurden. In Rom selbst führte ein starker Wolkenbruch mit Gewitter am Sonntag zu einigen Überschwemmungen und Bahnverspätungen.

wit/dpa/AP

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