Italien: Vier Menschen sterben bei Unwettern - DER SPIEGEL
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Italien: Vier Tote und mehrere Verletzte bei Unwettern

Foto: A1809 epa ansa Claudio Peri/ dpa

Italien Vier Menschen sterben bei Unwettern

Bei schweren Herbststürmen sind in Italien vier Menschen ums Leben gekommen. Orkanböen und starker Regen ließen Bäume umstürzen und sorgten für Stromausfälle. Der Verkehr in Rom wurde teilweise lahmgelegt.
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Rom - Nach ungewöhnlich warmem Wetter in den vergangenen Wochen sind über weite Teile Italiens schwere Unwetter hereingebrochen. Vier Menschen wurden bei heftigen Orkanböen und starkem Regen getötet, mehrere verletzt.

Eine 19-jährige Frau wurde am Montag in der Nähe von Rom in ihrem Auto von einem umstürzenden Baum erschlagen. Ein gekipptes Silo begrub in Narni einen Mann unter sich. In Norditalien ertrank ein 53-jähriger Krankenpfleger, als er beim Kite-Surfen auf dem Gardasee von den heftigen Winden überrascht wurde. In der Nähe von Udine erlitt ein 59-jähriger Geschäftsmann einen Herzinfarkt, als er wegen des Unwetters seinen Laden verbarrikadieren wollte.

Mehrere Menschen wurden laut der Nachrichtenagentur Ansa verletzt - etwa von herabfallenden Ästen. Landesweit gab es viele Stromausfälle und Windböen von bis zu 90 Stundenkilometern sorgten im ganzen Land für Verkehrsprobleme.

Im Erdbebengebiet um L'Aquila gab es nach Berichten der ARD ebenfalls große Probleme. Der Zivilschutz musste mehrere Zeltlager sichern, die durch eine Windhose beschädigt worden waren. Einige Zelte wurden von umstürzenden Bäumen getroffen, Menschen wurden jedoch nicht verletzt.

In der italienischen Hauptstadt sei ein Verkehrschaos entstanden, nachdem Sturmböen etwa 50 Bäume umgerissen hatten. Viele Straßen seien deswegen blockiert gewesen. Busse und Straßenbahnen fielen aus oder mussten umgeleitet werden.

cat/AFP/dpa