Jackson-Prozess: Santa Maria im Ausnahmezustand - DER SPIEGEL
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Jackson-Prozess Santa Maria im Ausnahmezustand

Mit Barrikaden und Zäunen bereitet sich die kalifornische Stadt Santa Maria auf Michael Jacksons Auftritt vor Gericht vor, der heute zur Anklageverlesung erscheinen muss. Auf seiner Ranch demonstrieren Fans ihre Unterstützung für den Popstar, der unter dem Verdacht seht, ein Kind missbraucht zu haben.
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Santa Maria - Die Behörden erwarteten einen Volksauflauf in der Stadt. Zwischen 1000 und 2500 Jackson-Fans und Schaulustige sowie gut 130 Journalisten und Kameraleute aus aller Welt werden sich in der Nähe des Gerichts aufhalten, wo Michael Jackson zu den Anschuldigungen Stellung nehmen muss. Dass er sich vor dem Geschworenengremium als "nicht schuldig" bezeichnen wird, hatte er bereits durch seine Anwälte mitteilen lassen.

Die Staatsanwaltschaft hatte Jackson sexuellen Missbrauch eines Minderjährigen in sieben Fällen angelastet. Zudem soll er einem Kind Alkohol verabreicht haben, um es gefügig zu machen. Die Einzelheiten der "Grand Jury"-Vorwürfe werden bei dem heutigen Termin verlesen.

Jackson sollte um 17.30 MESZ in Begleitung seiner Ex-Anwälte Mark Geragos und Benjamin Brafman sowie seines neuen Verteidigers, Thomas Mesereau, vor dem Richter erscheinen.

Um eine Wiederholung des bizarren Auftritts von Jackson bei der ersten Vorladung zu verhindern, sollte der Sänger heute allerdings durch einen Seiteneingang in das Gebäude geführt werden. Im Januar war der Star auf das Dach seines Geländewagens gesprungen und hatte dort eine Tanz-Show abgezogen - vor den Augen der Weltpresse und Hunderter Fans.

In der Nacht hatten seine Anhänger vor der Neverland Ranch eine Mahnwache abgehalten. Mit Kerzen und Bannern waren rund 100 Fans zu dem Treffen erschienen. Auf seiner Webseite teilte Jackson heute mit: "Mein Leben steht auf dem Spiel".

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