Jackson-Prozess: Staatsanwaltschaft droht mit neuem Zeugen - DER SPIEGEL
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Jackson-Prozess Staatsanwaltschaft droht mit neuem Zeugen

Ein neuer Zeuge im Jackson-Prozess könnte den Popstar möglicherweise schwer belasten: Der junge Mann, der Jackson bereits vor über zehn Jahren des Missbrauchs beschuldigt hatte, soll jetzt vor dem Großen Geschworenengericht aussagen. So will der Staatsanwalt die neuen Vorwürfe gegen den Sänger untermauern.
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Los Angeles - Im Jahr 1993 hatte der damals 14 Jahre alte Junge Michael Jackson sexuellen Missbrauch vorgeworfen. Jackson beteuerte damals seine Unschuld, zahlte dem Jungen aber eine Millionen-Abfindung, um damit einen Zivilprozess abzuwenden.

Nach einem Bericht der "Santa Barbara News-Press" will Staatsanwalt Tom Sneddon den jungen Mann vor Gericht zitieren, um die neuen Missbrauchsvorwürfe gegen Jackson zu stützen. Dem Popstar wird vorgeworfen, im vergangenen Frühjahr einen damals 13-jährigen Jungen sieben Mal sexuell missbraucht und ihn unter Alkohol gesetzt zu haben.

Jackson hatte im Januar vor Gericht im kalifornischen Santa Maria auf "nicht schuldig" plädiert. Die nächste Anhörung in dem Fall soll am 2. April stattfinden. Die Anklage pocht auf einen Prozessbeginn noch vor Ende des Jahres. Zuvor muss jedoch geklärt werden, ob die Vorwürfe für einen Prozess ausreichen. Dies kann entweder bei öffentlichen Anhörungen vor einem Richter oder hinter geschlossenen Türen von einem Großen Geschworenengericht entschieden werden.

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