Jackson-Skandal "Alles eine große Lüge"
Hamburg - In der Stellungnahme nennt der Popstar die gegen ihn erhobenen Vorwürfe "sehr ernst". Vor Gericht werde sich aber herausstellen, dass alles "eine große Lüge" sei. Er sei sicher, dass diese "furchtbare Zeit" bald vorüber gehe.
Jackson rät seinen Fans außerdem, den meisten Leuten, die sich derzeit in den Medien über den Fall äußern, nicht zu glauben. "Die meisten so genannten Freunde, Sprecher oder Anwälte, die derzeit in dem Massenmedien auftreten, füllen nur eine traurige Leerstelle in unserer Kultur. Es ist eine Kultur, die das Offensichtliche mit der Einsicht gleichstellt." In der Erklärung heißt es außerdem, dass alle Stellungnahmen Jacksons, die nicht auf seiner offiziellen Internet-Seite auftauchen, unautorisiert seien.
Man wolle sich auch nicht an den Spekulationen und Gerüchten über neue Entwicklungen in dem Fall äußern. "Wir werden die Sache im Gerichtssaal verhandeln und nicht in der Presse oder der Öffentlichkeit", so Jackson.
Unterdessen sollen die Dreharbeiten zu einem neuen Musikvideo des King of Pop ungeachtet des Skandals weitergehen. Ein Mitarbeiter des Studios CMX Productions in Las Vegas, wo das Video derzeit entsteht, sagte: "Es ist alles wie sonst auch - diese Vorwürfe berühren Michael nicht."