Jagd auf Termiten: Der Feind in meinem Bett - DER SPIEGEL
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Jagd auf Termiten Der Feind in meinem Bett

Die Britin Cassie Hindry war entzückt, als ihr Vater die 19-Jährige mit einem neuen Bett beschenkte. Doch darin schlummerte sie nicht allein: Im Holzrahmen des Möbels tummelten sich Termiten. Weitgereiste Globetrotter, wie sich bald herausstellte.
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London - 300 Pfund, umgerechnet rund 450 Euro, hatte Familienvater John Hindry für das neue, bei einer in Großbritannien weitverbreiteten Möbelkette erstandene Bett ausgegeben, berichtet die "Daily Mail". Doch dessen schöner Schein trog.

Wenn sie des Nachts ihr Haupt zur Ruhe bettete, hörte Cassie Hindry ein deutlich vernehmbares Kratzgeräusch. "Zuerst hatte ich keine Ahnung, was los ist", sagte sie der "Mail". "Ich hab ein kleines Häufchen Sägespäne auf meinem Bett gesehen und dachte, ich hätte Makeup verschüttet."

Mitnichten. Im Holzrahmen des mit Leder bezogenen Bettes hatten sich Termiten angesiedelt. Und zwar eine Art, die gewöhnlich nicht in Großbritannien, sondern Nordamerika heimisch ist.

Der herbeigerufene Kammerjäger ermahnte Familie Hindry, das Bett nicht zu bewegen oder gar auseinander zu nehmen. Dies könne dazu führen, dass die Termiten in anderen Möbeln Zuflucht suchten. "Ich habe das Bett jetzt mit Alufolie umwickelt, damit die Viecher sich nicht in die Freiheit fressen können", sagte John Hindry. Für seine Tochter steht fest, dass sie keinen Fuß mehr in ihr Schlafzimmer setzt, solange das Termiten-Bett noch darin steht.

Das Möbelhaus hat der "Mail" zufolge mittlerweile zugesagt, das Bett, welches in China gefertigt wurde, zu entsorgen. Auch die Kosten für den Kammerjäger, die sich auf 1500 Euro belaufen, werde man übernehmen.

pad