Japan Fashion Week Blumiger Kopfputz an Draht
Tokio Es ging bei der Japan Fashion Week sicher nicht darum, Dinge zu zeigen, die die Otto-Normal-Bürgerin auf der Straße tragen würde. Verrücktes und Verspieltes wurde stattdessen präsentiert, die Designer sind weniger Modemacher als Künstler.
"Es geht um Mädchen, die verliebt sind, und Mädchen, um die eine Aura spielt, du siehst das durchscheinende Licht und es ist sehr schön", erklärte etwa Designer Keiichi Muramatsu seine Kollektion, die unter anderem aus verspielten Wickelkleidern bestand.
Designerin Junko Koshino widmete sich dem Thema roter Teppich und Paparazzi: Sexy Minikleider aus Pelzen kamen gemeinsam mit raffinierten Abendroben bei ihr auf den Laufsteg. Like Mercibeaucoup hingegen zeigte eine flotte Kollektion aus T-Shirts und Papierklamotten, die ganz im Zeichen der "interconnectedness" stehen sollten. Designerin Hiroko hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den Kleidungsstil von Nomaden zu dekonstruieren.
ase