Japan Fashion Week: Blumiger Kopfputz an Draht - DER SPIEGEL
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Japan Fashion Week Blumiger Kopfputz an Draht

Mut zur Rüsche und reichlich schräge Visionen zeigten die Designer auf der Japan Fashion Week: Auf der Modewoche präsentierten sie ihre Einfälle für die nächste Wintersaison. Passend zum Klimawandel gibt's dann Blumen überall.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Tokio – Es ging bei der Japan Fashion Week sicher nicht darum, Dinge zu zeigen, die die Otto-Normal-Bürgerin auf der Straße tragen würde. Verrücktes und Verspieltes wurde stattdessen präsentiert, die Designer sind weniger Modemacher als Künstler.

"Es geht um Mädchen, die verliebt sind, und Mädchen, um die eine Aura spielt, du siehst das durchscheinende Licht und es ist sehr schön", erklärte etwa Designer Keiichi Muramatsu seine Kollektion, die unter anderem aus verspielten Wickelkleidern bestand.

Designerin Junko Koshino widmete sich dem Thema roter Teppich und Paparazzi: Sexy Minikleider aus Pelzen kamen gemeinsam mit raffinierten Abendroben bei ihr auf den Laufsteg. Like Mercibeaucoup hingegen zeigte eine flotte Kollektion aus T-Shirts und Papierklamotten, die ganz im Zeichen der "interconnectedness" stehen sollten. Designerin Hiroko hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den Kleidungsstil von Nomaden zu dekonstruieren.

ase