Japan Verletzte bei starkem Erdbeben
Tokio/Jakarta - Das erste Beben nahe der Stadt Oita auf der südjapanischen Insel Kyushu hatte nach Angaben des US-Erdbebeninstituts in Washington eine Stärke von 6,3 auf der Richterskala. Nach Angaben japanischer Medien wurden mindestens acht Menschen verletzt, die meisten von ihnen in der am stärksten betroffenen Region um Hiroshima. Vor mehr als zwei Wochen waren auf der indonesischen Insel Java mehr als 5800 Menschen bei einem Beben derselben Stärke umgekommen.
Rund drei Stunden später, kurz nach 8 Uhr Ortszeit, erschütterte ein Beben der Stärke 4,8 den Norden Japans, ohne jedoch größere Schäden anzurichten. Der Inselstaat, unter dem vier tektonische Platten aufeinander treffen, zählt zu den am meisten gefährdeten Regionen der Welt. In Tokio und vielen anderen Metropolen des Landes bebt häufig die Erde.
Auch in Indonesien bebte die Erde erneut. Das Zentrum der Erdstöße der Stärke 5,9 lag 530 Kilometer südwestlich der Stadt Bandar Lampung, wie ein Sprecher der Behörde für Meteorologie und Geophysik sagte. Berichte über Verletzte, Schäden oder einen Tsunami lagen zunächst nicht vor.