Jolo: Französische Geiseln gerettet - DER SPIEGEL
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Jolo Französische Geiseln gerettet

Zwei französische Journalisten sind unverletzt aus der Gewalt philippinischer Entführer befreit worden. Beide waren seit zweieinhalb Monaten Geiseln.
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Zamboanga - Der Kameramann Jean-Jacques Le Garrec und der Tontechniker Roland Madura des Fernsehsenders France 2 wurden nach Angaben des philippinischen Präsidenten Joseph Estrada um 6.30 Uhr Ortszeit (0.30 Uhr MESZ) in einem abgelegenen Dorf auf der Insel Jolo aufgespürt. Sie seien jetzt in der Obhut der Armee auf Jolo in der Provinz Sulu. Das Militär hatte am Samstag mit massiven Angriffen auf die moslemischen Extremisten begonnen, um die damals noch insgesamt 19 Geiseln zu befreien und die Rebellen zu vernichten.

Estrada betonte, die Soldaten verfolgten die Rebellen weiter, um auch die anderen 17 Geiseln aus der Gewalt der Extremisten zu retten. Zur Befreiung der beiden Franzosen sagte ein Polizeioffizier, die Rebellen seien in die Enge getrieben worden und hätten bei ihrer Flucht Le Garrec und Madura in einem Versteck zurücklassen müssen.

Die beiden Fernsehjournalisten waren am 9. Juli auf ihrem Weg zu einem Interview mit den an Ostern von der malaysischen Insel Sipadan entführten Geiseln. Sie waren mit ihrer Kollegin Maryse Burgot gekidnappt worden, die im August freigelassen worden war.

Bei der Explosion einer Bombe auf einer Fähre in Zamboanga wurde unterdessen eine Person getötet und sechs weitere verletzt. Die Streitkräfte machten moslemische Extremisten für die Tat verantwortlich. Den Angaben zufolge betrat der Täter die Fähre nach dem Anlegen. Bei der Explosion wurde er vermutlich selbst getötet.

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