Jolo: Geiseln noch am Leben - DER SPIEGEL
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Jolo Geiseln noch am Leben

Hoffnung für die letzten Geiseln auf den Philippinen. Mehrere der 19 Entführten sind nach Angaben von Soldaten lebend gesehen worden.
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Zamboanga - Die Annahme der Militärs, dass alle Geiseln auf der Insel Jolo noch leben und unverletzt seien, sei "teilweise" bestätigt worden, sagte Ricardo Puno, Sprecher des philippinischen Präsidenten Joseph Estrada. Das Militär hatte am Samstag mit einem Angriff auf die Abu-Sayyaf-Rebellen begonnen, die seit rund 21 Wochen Geiseln festhalten.

Die Soldaten hätten berichtet, dass sie einige der Geiseln lebend gesehen hätten, sagte Puno. Es sei sehr wahrscheinlich, dass die Abu-Sayyaf-Rebellen mit ihren Geiseln auf der Flucht seien. Puno sagte jedoch nicht, welche der Verschleppten gesehen worden sein sollen. Mehr als 4000 Soldaten sind gegen die Abu Sayyaf im Einsatz.

Das Militär überprüfe zudem Berichte, dass einige der Extremisten von der Insel Jolo geflohen seien. Der Brigadegeneral Generoso Senga sagte, es werde alles getan, die Rebellen nicht von der Insel entkommen zu lassen.

Der Bürgermeister von Sumisip, Adbulatip Tahaji, sagte, nach seinen Informationen hätten sich die Rebellen auf die Inseln Bubuan und Tapiantana abgesetzt. Die Bewohner beider Inseln seien Sympathisanten der Extremisten.

Tausende von Zivilisten seien durch die Militäroperationen zur Flucht gezwungen, hieß es. Das Militär bestätigte, dass vier Zivilisten und acht Rebellen bei Gefechten getötet worden seien. Hunderte von Zivilisten seien verwundet, hieß es.

In der Hand der Abu Sayyaf sind immer noch 13 Philippiner, drei Malaysier, zwei Franzosen und ein Amerikaner.

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