Jolo: Lebenszeichen von US-Geisel - DER SPIEGEL
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Jolo Lebenszeichen von US-Geisel

Zum ersten Mal seit Beginn der Militäroperation gegen die Geiselnehmer auf der südphilippinischen Insel Jolo hat es ein Lebenszeichen der amerikanischen Geisel gegeben.
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Jolo - In einem Radiointerview an der Seite eines Rebellenführers forderte Jeffrey Schilling die philippinische Regierung zur Einstellung ihrer Offensive auf.

Die Militäraktionen schadeten der Zivilbevölkerung, was den Kämpfern der Organisation Abu Sayyaf neuen Zulauf verschaffe, sagte Schilling, 24, auf der Frequenz von Radio Mindanao. "Mir geht es gut", ergänzte der Amerikaner, der sich seit dem 28. August in der Gewalt von Abu Sayyaf befindet. Abu-Sayyaf-Sprecher Abu Sabaya erklärte in derselben Rundfunksendung, er sei zur Aufnahme von Verhandlungen bereit.

Schilling habe offenbar nicht frei sprechen können, sagte der philippinische Regierungssprecher Ricardo Puno. Sabaya habe ihn für seine Propagandazwecke benutzt. Neben Schilling sind noch drei Malaysier, ein im April zusammen mit der Göttinger Familie Wallert entführter Philippiner und zwölf christliche Prediger in der Gewalt von Abu Sayyaf.

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