Jordanien: Luftpirat zündet Granate an Bord eines Airbus - DER SPIEGEL
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Jordanien Luftpirat zündet Granate an Bord eines Airbus

Eine versuchte Flugzeugentführung ist für den syrischen Täter tödlich ausgegangen. An Bord eines jordanischen Airbusses auf dem Weg nach Damaskus zündete der Mann eine Granate und wurde von Sicherheitskräften erschossen. 15 Passagiere wurden verletzt.
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Amman - Die Maschine kehrte anschließend sicher zum Flughafen der jordanischen Hauptstadt Amman zurück. Über die Zahl der Entführer und ihre Motive herrschte zunächst Unklarheit. Der Chef der jordanischen Zivilluftfahrbehörde, Jihad Raschad, sagte, drei weitere syrische Luftpiraten seien überwältigt worden. Nach einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Petra war hingegen unklar, ob der getötete Luftpirat Komplizen hatte.

Nach Angaben Raschads war der Airbus A320 der Königlich Jordanischen Fluggesellschaft mit 84 Passagieren an Bord auf dem Flug von Amman in die syrische Hauptstadt Damaskus gewesen. Ein mit einer Pistole und einer Granate bewaffneter Luftpirat habe zehn Minuten nach dem Start versucht, in das Cockpit zu gelangen. Sicherheitskräfte hätten den Entführer gestoppt, der daraufhin geschossen und eine Granate gezündet habe. Durch die Explosion sei am Flugzeug nur geringer Schaden entstanden. Wie aus Luftfahrtkreisen verlautete, waren zwei Sicherheitsbeamte an Bord der Maschine gewesen. Einer der beiden habe den Entführer erschossen, als dieser die Granate gezündet habe.