Juhnke: Wodka vom Arzt? - DER SPIEGEL
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Juhnke Wodka vom Arzt?

Das jüngste Besäufnis von Harald Juhnke in Wien hat gerichtliche Konsequenzen. Die Familie des Schauspielers will Strafanzeige gegen den Wirt stellen. Außerdem denkt sie über rechtliche Schritte gegen den Arzt nach, der Juhnke im Hotel behandelte und ihm angeblich noch eine Flasche Wodka gab.
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Hamburg/Wien - Die Familie von Harald Juhnke will Strafanzeige gegen den Nachtclub-Besitzer im österreichischen Baden stellen, der dem Entertainer acht Wodka und zehn Whisky ausschenkte. Juhnkes Manager Peter Wolf sagte der "Bild am Sonntag": "Die Familie Juhnke wird Strafanzeige gegen den Wirt erstatten. Er hat absolut unverantwortlich gehandelt. Er kannte Herrn Juhnke und dessen Vorgeschichte. Trotzdem schenkte er weiter Alkohol aus." Außerdem werden schwere Vorwürfe gegen den Arzt erhoben, der Juhnke nach dem Alkoholabsturz vergangenen Mittwoch im Hotel behandelte.

Nach Angaben der Produktionssprecherin ließ der Mediziner vor Ort dem alkoholkranken Schauspieler auf dessen Wunsch am Morgen noch eine Flasche Wodka bringen, weil der 71-Jährige Entzugserscheinungen bekam. Die Familie des Entertainers prüft nach Informationen der Zeitung ebenfalls rechtliche Schritte gegen den Arzt aus Österreich. Wolf: "Mir ist absolut unverständlich, wie ein Mediziner Herrn Juhnke in diesem Zustand noch Alkohol verabreichen kann." Auch Juhnkes Therapie-Arzt, Professor Franz Müller-Spahn, der den Schauspieler jetzt in Basel behandelt, habe für die zusätzliche Flasche Wodka kein Verständnis, sagte Wolf.