Juli in der Schweiz: Der Winter kommt zurück - DER SPIEGEL
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Juli in der Schweiz Der Winter kommt zurück

Während die Hitzewelle in der Türkei zwei weiteren Menschen das Leben kostete, blieben in den Schweizer Bergen die Autos im Schnee stecken. In den Niederungen fielen die Temperaturen von 30 auf 16 Grad.
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Chur/Istanbul/Athen - Auf den Straßen im Schweizer Kanton Graubünden führten Schneefälle am Dienstagmorgen zu chaotischen Verhältnissen, wie die Kantonspolizei mitteilte. Die San-Bernardino-Route musste gesperrt werden. Zwischen Andeer und Hinterrhein wurde die Autobahn A 13 vollständig geschlossen. Die nicht für winterliche Verhältnisse ausgerüsteten Fahrzeuge blieben auf den schneebedeckten Fahrbahnen stecken, was die Räumungsarbeiten erschwerte.

In der Türkei kostete die seit Tagen andauernde Hitze drei weiteren Menschen das Leben. Wie türkische Medien berichteten, starben in Izmir zwei Menschen und in Cankiri, rund 100 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Ankara, ein Mensch an den Folgen der Hitze. Der vorläufige Höhepunkt der Hitzewelle wird am Donnerstag mit Temperaturen über 40 Grad in weiten Teilen des Landes erwartet. Anschließend soll es zumindest an der Schwarzmeerküste etwas regnen und abkühlen. In Griechenland sind die während der Hitzewelle entstandenen Waldbrände, besonders auf der Insel Samos, inzwischen unter Kontrolle.