Nach Flucht an Heiligabend Ausgebrochene Berliner Straftäter dank Passanten gefasst
Eine Woche auf der Flucht: Die Straftäter sind mittlerweile zurück im Maßregelvollzug in Berlin-Reinickendorf
Foto: Jörg Carstensen / picture alliance / dpaIn Berlin-Friedrichshain hat die Polizei am Sonntag zwei Straftäter gefasst, die vor einer Woche aus dem Maßregelvollzug geflohen waren. Die beiden waren eine Woche auf der Flucht, sie galten als gefährlich und psychisch krank. Seit Freitag hatte die Polizei auch mit einem Foto nach dem 34 Jahre alten mutmaßlichen Haupttäter gefahndet. Passanten erkannten die flüchtigen Straftäter daraufhin.
Der mutmaßliche Haupttäter befand sich wegen eines versuchten Tötungsdelikts in dem Maßregelvollzug, einem gesicherten Krankenhaus in Berlin-Reinickendorf, in dem psychisch kranke und suchtkranke Straftäter untergebracht sind.
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Bei dem Ausbruch, der sich am frühen Morgen des 24. Dezember ereignete, wurden zwei Krankenschwestern verletzt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge soll der 34-jährige Insasse gegen 3.30 Uhr eine 45-jährige Krankenschwester unter einem Vorwand zu sich gerufen und diese dann mit einer Pfanne niedergeschlagen haben. Als ihre 53 Jahre alte Kollegin zu Hilfe eilte, wurde diese offenbar von dem Mann mit einem Messer attackiert. Sie kam mit Stichverletzungen in ein Krankenhaus, die andere wurde ambulant behandelt, wie Polizei und Gesundheitsverwaltung mitteilten. Bei dem Ausbruch soll der mutmaßliche Haupttäter einen gleichaltrigen Mitinsassen befreit haben.
Wie die Ermittler mitteilten, erkannten Passanten den 34-jährigen mutmaßlichen Haupttäter schließlich am Sonntagvormittag in Begleitung eines weiteren Mannes in der Petersburger Straße Ecke Landsberger Allee in Berlin-Friedrichshain. Sie alarmierten die Polizei. Die beiden Männer versuchten demnach, sich zunächst mit falschen Personalien auszuweisen. Sie sind nun wieder im Maßregelvollzug.