Berlin: Anklage gegen mutmaßlichen Helfer nach Anschlag am Holocaustmahnmal - DER SPIEGEL
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Kontakt zum Täter Anschlag am Holocaustmahnmal – Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßlichen Helfer

Er soll den Angreifer ermutigt haben: Ein 37-jähriger Syrer muss sich wegen Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung verantworten. Es geht um eine antisemitische Attacke.
Einsatz am Holocaustmahnmal nach dem Angriff (Februar 2025)
Einsatz am Holocaustmahnmal nach dem Angriff (Februar 2025)

Einsatz am Holocaustmahnmal nach dem Angriff (Februar 2025)

Foto: Markus Schreiber / AP / dpa

Rund anderthalb Jahre nach dem antisemitischen Anschlag am Berliner Holocaustmahnmal hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen mutmaßlichen Unterstützer erhoben. Dem 37-jährigen Syrer Khalaf A. wird Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung vorgeworfen, heißt es in einer Mitteilung.

Er soll den Angreifer Wassim al-M. kurz vor der Tat getroffen und ihn zu dem Angriff ermutigt haben. Derzeit sitzt Khalaf A. in Untersuchungshaft .

Der damals 19-jährige Wassim al-M. hatte im Februar 2025 im Stelenfeld des Holocaustmahnmals einen spanischen Touristen mit einem Messer attackiert. Diesen hielt er offenbar für einen Juden. Der Mann wurde lebensgefährlich am Hals verletzt.

Noch am selben Abend konnten Einsatzkräfte der Polizei den Angreifer stellen und festnehmen. Im März 2026 verurteilte das Berliner Kammergericht Wassim al-M. wegen versuchten Mordes und versuchter Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland zu 13 Jahren Haft. Er hatte sich dem »Islamischen Staat« angedient.

esw