Berlin: Niedergeschossener Fahnder gestorben - DER SPIEGEL
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Berlin Niedergeschossener Fahnder gestorben

Vier Tage nach den Schüssen auf einen Berliner Polizisten ist der 42-jährige Beamte seinen schweren Kopfverletzungen erlegen. Das teilte die Polizei mit. Der Täter ist immer noch auf freiem Fuß, nach ihm wird gefahndet.
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Berlin - Gemeinsam mit zwei Kollegen hatte der Polizeihauptkommissar und Familienvater am 17. März zwei Verdächtige in Berlin-Neukölln kontrollieren wollen. Daraufhin hatte einer der angesprochenen Männer sofort eine Waffe gezogen und zahlreiche Schüsse abgegeben, wovon einer den Zivilfahnder am Kopf traf.

Die Suche nach dem Täter laufe auf Hochtouren, sagte eine Polizeisprecherin heute. Die Ermittlungen seien voran gekommen. So sei nun anzunehmen, dass die beiden Verdächtigen kurz vor den Schüssen in der Nähe einen Raubüberfall auf eine 51-jährige Frau begangen hätten. Vermutlich hätten die drei Beamten die Täter nach dem Raub wegrennen sehen. Nach Zeugenaussagen und Tatortbefunden sei wahrscheinlich, dass einer der Räuber auch die Schüsse auf den 42-Jährigen abgegeben habe. Insgesamt seien 27 Hinweise zu dem Fall eingegangen.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, zeigte sich tief betroffen vom Tod des Beamten und sprach dessen Familie sein Mitgefühl aus. Die Gewalt gegen Polizisten nehme seit Jahren zu, erklärte Freiberg. Seit 1945 seien 387 Polizeibeamte von Rechtsbrechern getötet worden.

rom/AFP