Berlin: Rocker auf offener Straße erschossen - DER SPIEGEL
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Berlin Rocker auf offener Straße erschossen

Bandenkrieg in der Rockerszene? Ein 33-jähriger Mann ist in Berlin erschossen worden - er war Mitglied einer Rockerbande. Nach ersten Erkenntnissen trafen ihn die Schüsse möglichweise aus einem fahrenden Auto.
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Berlin - Der Tote ist in der Nacht zum Freitag in einer Straße im Bezirk Hohenschönhausen gefunden worden. Anwohner hätten gegen Mitternacht Schüsse gehört, wie ein Polizeisprecher sagte. Das Opfer habe sich in der Plattenbausiedlung noch rund 200 Meter weit geschleppt, ehe es tot zusammengebrochen sei.

Polizeibeamte sichern das Gelände in Berlin-Hohenschönhausen: Ein Rocker wurde erschossen

Polizeibeamte sichern das Gelände in Berlin-Hohenschönhausen: Ein Rocker wurde erschossen

Foto: Z5456 Arno Burgi/ dpa

Der 33-jährige Mann sei der Polizei aus der Rockerszene bekannt und habe in der Gegend gewohnt. Den Spuren zufolge ist es denkbar, dass der Mann aus einem fahrenden Auto heraus erschossen wurde, hieß es weiter. Ob die Tat im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen rivalisierender Banden stehe, sei aber noch nicht klar, sagte der Polizeisprecher.

Rockerbanden sind untereinander zum Teil tief verfeindet. Einige Gruppen wie die "Hells Angels" und die "Bandidos" liefern sich auch in Deutschland seit Jahren einen blutigen Krieg mit Auftragsmorden und Überfällen. Auch in Berlin und Umgebung habe es in der Vergangenheit Auseinandersetzungen rivalisierender Gruppen gegeben, so der Polizeisprecher.

siu/dpa