Germanwings: Bombendrohung sorgt für Startabbruch - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Start abgebrochen Bombendrohung gegen Germanwings-Flug

Gegen einen Flug von Germanwings von Köln/Bonn nach Mailand ist eine Bombendrohung bei der Bundespolizei eingegangen. Bei einer ersten Untersuchung des Fliegers wurde laut einer Sprecherin jedoch nichts Verdächtiges gefunden.
Germanwings-Maschine (Archiv): Bombendrohung am Flughafen Köln/Bonn
Germanwings-Maschine (Archiv): Bombendrohung am Flughafen Köln/Bonn

Germanwings-Maschine (Archiv): Bombendrohung am Flughafen Köln/Bonn

Foto: Jan Woitas/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der Flug hatte ursprünglich um 18.20 Uhr nach Mailand Malpensa abheben sollen: Wegen einer Bombendrohung hat der Pilot eines Germanwings-Flugs die Startvorbereitungen in Köln/Bonn am Sonntagabend abgebrochen. Die Drohung gegen Flug 4U826 nach Mailand sei über die Bundespolizei eingegangen, teilte das Unternehmen in Köln mit.

Das Flugzeug, ein Airbus des Typs A320, befand sich demnach gerade auf dem Weg zur Startposition. Der Pilot habe den Rollvorgang abgebrochen und das Flugzeug an eine für solche Fälle vorgesehene Position gebracht. Dort hätten die 126 Passagiere und die Crew das Flugzeug geordnet über mobile Fahrgasttreppen verlassen.

Bei der folgenden Untersuchung hätten Sprengstoff-Spürhunde und Entschärfer nichts gefunden, sagte eine Bundespolizei-Sprecherin. Die Maschine sei durch die Bundespolizei wieder freigegeben worden. Koffer und Handgepäck sollten noch am Abend erneut kontrolliert werden. Die Passagiere würden außerdem gefragt, ob ihnen etwas aufgefallen sei. Diese Befragung dauerte am Abend an.

eth/nck/dpa/AFP