China Mann ersticht drei Grundschulkinder
Peking - In Yunxi in der chinesischen Provinz Hubei hat ein Mann drei Kinder erstochen und fünf weitere Personen zum Teil schwer verletzt. Der Polizei zufolge tauchte der 40-Jährige am Montag in der örtlichen Grundschule Dongfang auf, um seine Tochter für das kommende Halbjahr einschreiben zu lassen.
Aus bisher unbekannten Gründen zückte er ein Messer und griff mehrere Personen an. Ein Lehrer und acht Kinder wurden verletzt, drei von ihnen seien auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Nach der Tat stürzte sich der Angreifer aus dem Schulgebäude in den Tod.
Als mögliches Motiv für die Bluttat gab der staatliche TV-Sender CCTV an, der Mann sei verärgert darüber gewesen, dass die Schule seine Tochter nicht für das laufende Schuljahr eingeschrieben habe. Der Grund: Sie soll ihre Ferien-Hausaufgaben nicht ordnungsgemäß erledigt haben. In großen Teilen Chinas war Montag der erste Schultag nach den Sommerferien.
Yunxi ist kein Einzelfall. Erst im Mai hatte ebenfalls in der Provinz Hubei ein Mann mehrere Grundschüler mit einem Messer angegriffen und acht von ihnen verletzt. Im Dezember 2012 wurden in der Provinz Henan 23 Kinder bei einer Messerattacke verletzt.
Immer wieder wird der Ruf nach besseren Sicherheitsvorkehrungen laut. Kritiker bemängeln, dass das Schulpersonal in China nicht für Notfälle geschult ist und auch über keine Hilfsmittel verfügt, um gewaltsamen Übergriffen adäquat zu begegnen.