Ermittlungen: Selbstmord in Berliner US-Botschaft - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Ermittlungen Selbstmord in Berliner US-Botschaft

Aufregung in der US-Botschaft in Berlin: Auf der Herrentoilette soll sich ein Wachmann mit seiner Dienstwaffe erschossen haben. Die Gründe für die Tat sind noch unklar.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Berlin - Der Notruf bei der Berliner Polizei ging um 13:14 Uhr ein. In der US-Botschaft sei ein Schuss gefallen, ein Mann liege leblos am Boden. Sofort eilten eine Polizeistreife und drei Rettungswagen der Feuerwehr mit Blaulicht zum Brandenburger Tor. Doch jede Hilfe kam zu spät. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Was genau sich in den Räumlichkeiten der diplomatischen Vertretung, also auf exterritorialem Gebiet, abgespielt hatte, blieb zunächst unklar. Aus Sicherheitskreisen erfuhr SPIEGEL ONLINE, dass es sich bei dem Toten um einen 54-jährigen Wachmann einer privaten Sicherheitsfirma handelt, der sich in einem Waschraum erschossen habe. Die Ermittlungen zur Identität und zur genauen Funktion des Mannes dauern derzeit noch an. Zur Stunde wird der Tatort spurentechnisch untersucht.

Indes bemühen sich die deutschen Behörden um Diskretion. Die Rettungswagen vor dem Botschaftsgebäude wurden bereits nach wenigen Minuten wieder abgezogen. Offenbar wollte man größeres Aufsehen vermeiden - die US-Vertretung befindet sich direkt am Pariser Platz, der von Hunderten Touristen besucht wird.

Mehr lesen über