Fahndung nach der Mutter: Baby im ICE ausgesetzt - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Fahndung nach der Mutter Baby im ICE ausgesetzt

In einem ICE in Basel ist ein Baby entdeckt worden. Die Polizei vermutet, dass das höchstens zehn Tage alte Mädchen gezielt ausgesetzt worden ist. Von der Mutter fehlt jede Spur.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Basel - Das drei Kilo schwere und 51 Zentimeter große Mädchen sei bei bester Gesundheit. Die Behörden nehmen an, dass das dunkelhaarige Baby aufgrund seines Aussehens aus Ostrussland, der Mongolei oder Kasachstan stammt. Oberhalb des Steißbeins hat es einen sogenannten Mongolenfleck, ein typisches Muttermal bei Menschen aus der Region.

Das Kind wurde am Mittwoch kurz nach 17 Uhr in dem Zug gefunden, der vom Basler Hauptbahnhof zum ebenfalls auf Schweizer Gebiet liegenden, aber unter deutscher Verwaltung stehenden Badischen Bahnhof fuhr. Es lag in einem Waggon in einer Baby-Wiege im Gang vor der Toilette. Der ICE kam aus Interlaken.

jjc/dpa