Fall Jennifer Fataler Fehler bei Einschulung
Lübbenow/Potsdam - Jennifers Eltern hatten der Pädagogin vor der beabsichtigten Einschulung ihrer Tochter erklärt, sie suchten nun einen Platz in einer privaten Förderschule. Das teilte das Bildungsministerium in Potsdam mit. Die Direktorin habe ihnen geglaubt und das Schulamt nicht informiert.
Damals sollen Jennifers Eltern einen Ablehnungsbescheid einer Schule in Templin vorgelegt haben, sagte eine Ministeriumssprecherin. Sie hätten angekündigt, sich deshalb um eine geeignete Schule in Mecklenburg-Vorpommern zu kümmern.
Die Schulleiterin ging offenbar aufgrund des Ablehnungsbescheids davon aus, dass schon ein förderdiagnostisches Verfahren für Jennifer eingeleitet wurde und das Schulamt informiert war. Jetzt prüft die Staatsanwaltschaft, ob der Bescheid von den Eltern gefälscht wurde.