Festnahme: Zwölfjähriger soll achtjährige Schwester erstochen haben - DER SPIEGEL
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Festnahme in Kalifornien Zwölfjähriger soll Schwester erstochen haben

Weil er seine achtjährige Schwester erstochen haben soll, hat die Polizei in Kalifornien einen Zwölfjährigen festgenommen. Der Fall hatte vor zwei Wochen landesweit Aufsehen erregt, jetzt geriet der Junge unter Verdacht. Zum Tatzeitpunkt waren die Geschwister allein zu Hause.
Trauer um ermordete Achtjährige: Keine Einbruchsspuren am Haus des Opfers
Trauer um ermordete Achtjährige: Keine Einbruchsspuren am Haus des Opfers

Trauer um ermordete Achtjährige: Keine Einbruchsspuren am Haus des Opfers

Foto: Rich Pedroncelli / AP
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Valley Springs - Die US-Polizei hat am Wochenende einen zwölfjährigen Jungen unter dem Verdacht festgenommen, seine achtjährige Schwester ermordet zu haben. Das Sheriff-Büro im Bezirk Calaveras im Bundesstaat Kalifornien machte keine weiteren Angaben zu der Festnahme und den Vorwürfen. Der Fall hatte vor zwei Wochen landesweit Aufsehen erregt und die Gemeinde Valley Springs bei San Francisco seither in Atem gehalten.

Die mit Stichwunden übersäte Leila Fowler war Ende April in ihrem Elternhaus aufgefunden worden. Sie war dort mit ihrem Bruder allein. Das Mädchen war kurz darauf im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen.

Der Zwölfjährige hatte selbst die Eltern alarmiert und später bei Vernehmungen angegeben, er habe einen Eindringling aus dem Haus fliehen sehen. Kurz darauf habe er seine schwerverletzte Schwester gefunden.

Die Polizei löste eine Großfahndung nach dem Täter aus, nahm den Schulweg des Kindes unter die Lupe und ging in Valley Springs von Tür zu Tür - ohne Erfolg. Im Zuge der Ermittlungen stellten die Ermittler Fingerabdrücke und DNA-Proben des Jungen sicher. Einbruchsspuren am Elternhaus der Kinder seien dagegen keine gefunden worden, berichtet die "Los Angeles Times" .

Die Mutter des Jungen hatte noch vor dessen Festnahme gesagt, er hätte seiner Schwester niemals wehtun können. "Ich habe nie beobachtet, dass er böse zu ihr gewesen wäre", sagte Priscilla Rodriguez nach Angaben der Zeitung "Sacramento Bee".

rls/AFP/dpa