Roubaix: Polizei beendet Geiselnahme nach Raubüberfall - DER SPIEGEL
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Raubüberfall in Nordfrankreich Polizei beendet Geiselnahme in Roubaix

Die französische Polizei hat einen bewaffneten Raubüberfall im Norden des Landes beendet. Die Geiseln sind in Sicherheit, einer der Täter kam ums Leben. Weitere Geiselnehmer sind auf der Flucht.
Polizeiaufgebot in Roubaix: Mehrere Bewaffnete nahmen drei Geiseln
Polizeiaufgebot in Roubaix: Mehrere Bewaffnete nahmen drei Geiseln

Polizeiaufgebot in Roubaix: Mehrere Bewaffnete nahmen drei Geiseln

Foto: DENIS CHARLET/ AFP
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Die Geiselnahme in der nordfranzösischen Stadt Roubaix nahe der belgischen Grenze ist beendet, dabei kam einer der Täter ums Leben. Ein anderer sei festgenommen worden, weiteren Geiselnehmern sei die Flucht gelungen, sagte Staatsanwalt Frédéric Fèvre am Dienstagabend.

Die Geiseln blieben unversehrt und sind in Sicherheit. Es handelt sich den Angaben zufolge um eine Frau und zwei Kinder: ein Mädchen und ein elf Monate altes Baby. Sie seien alle in Sicherheit, bestätigte eine Sprecherin der Präfektur.

Es habe sich um die Tat einer schwerstkriminellen Bande gehandelt, aber nicht um einen Terrorakt, sagte Staatsanwalt Fèvre. Nach ersten Erkenntnissen habe sich die Bande die Familie gezielt ausgesucht.

Zwei Täter hätten versucht, den Vater - einen Bankdirektor - in der Nähe seines Hauses als Geisel zu nehmen, um den Banktresor auszurauben. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP meldete, griffen dabei jedoch Polizisten ein, der Banker konnte fliehen.

Einer der Männer schoss daraufhin mit einer Kalaschnikow, mehrere von ihnen drangen ins Haus ein und verschanzten sich. Als Polizisten das Haus stürmten, hätten sie die Leiche eines Geiselnehmers gefunden, sagte Fèvre.

sun/dpa/AFP