Frau angezündet: Haftbefehl wegen Mordes - DER SPIEGEL
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Frau angezündet Haftbefehl wegen Mordes

Der Mann, der in Niedersachsen seine Ehefrau mit Benzin übergossen und angezündet hat, wurde unter Mordverdacht verhaftet. Der 52-Jährige hatte sich mit der von ihr initiierten Scheidung nicht abgefunden. Die 53 Jahre alte Frau starb an ihren Verletzungen.
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Hannover - Der 52-Jährige aus Gehrden bei Hannover stehe im dringenden Verdacht, seine 53-jährige Ehefrau heimtückisch und grausam getötet zu haben, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Hannover. Nach Angaben von Staatsanwältin Irene Silinger lauerte der von seiner Frau getrennt lebende Mann in Gehrden seinem Opfer auf. Dabei versteckte er sich mit einem mit Benzin gefüllten Farbeimer hinter einer Hausecke.

Als seine Frau vorbeikam, schüttete er ihr das Benzin über den Kopf und zündete sie an. Die 53-Jährige lief nach dem Anschlag brennend zu einer nahe gelegenen Bushaltestelle. Der Fahrer eines Linienbusses löschte dort ihre Kleidung mit einem Feuerlöscher. Durch den Anschlag des Mannes seien rund 50 Prozent der Haut der Frau verbrannt, sagte Staatsanwältin Silinger.

An den schweren Brandverletzungen sei sie heute früh in einer hannoverschen Klinik gestorben. Die Frau habe sich am Jahresanfang von ihrem Mann getrennt, sei zu ihrer Mutter gezogen und habe sich scheiden lassen wollen. Der Mann, der noch am Tatort von der Polizei festgenommen wurden, habe sich mit der Trennung nicht abgefunden und offenbar aus Rache den Anschlag verübt, sagte die Staatsanwältin. Bei den Eheleuten handele es sich um aus Kasachstan stammende deutsche Aussiedler.

jjc/AP