Geldsammeln für Traumhochzeit Braut soll Krebserkrankung vorgetäuscht haben
New York - Eine 25-Jährige in den USA muss sich vor Gericht verantworten, weil sie eine Krebserkrankung vorgetäuscht haben soll, um mit Spenden ihre Hochzeitsfeier zu finanzieren. Die Frau behauptete demnach, nur noch wenige Monate zu leben zu haben. Sie wolle vor ihrem Tod eine Traumhochzeit erleben.
Laut Staatsanwaltschaft schaffte es die Frau mit ihrer Geschichte, Tausende Dollar zu sammeln. Unter anderem spendeten ein Brautmodengeschäft und ein Restaurant. Damit bezahlte die heute 25-Jährige die Hochzeitsfeier im Mai 2010 und die Flitterwochen auf Aruba. Mit ihrer Geschichte habe die Frau die Gemeinschaft auf unentschuldbare Weise ausgenutzt und von ihrer Großzügigkeit profitiert, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Erst vier Monate nach der Reise stellte sich heraus, dass die Frau offenbar gelogen hatte. Laut der Zeitung "Times Herald-Record" meldete sich der Ehemann bei dem Blatt und berichtete von der Lügengeschichte. Deshalb sei die Ehe auch geschieden worden. Allerdings soll das Paar inzwischen wieder zusammen sein.
Die Frau plädiert auf nicht schuldig. Bei einer Verurteilung könnte sie bis zu vier Jahre in Haft kommen.