Freiburg: Schule nach Bombendrohung geräumt - DER SPIEGEL
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Freiburg Schule nach Bombendrohung geräumt

In Freiburg musste nach einer Bombendrohung eine Schule geräumt werden. Es wurde jedoch nichts Gefährliches gefunden. Möglicherweise handelt es sich bei dem Droh-Anrufer um einen Trittbrettfahrer des Amokläufers von Winnenden - die Polizei rechnet mit weiteren Fällen.
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Berlin - Die Drohung ging am frühen Morgen per Telefon im Sekretariat der Grund- und Hauptschule in Freiburg ein. Der Anruf lief auf einen Anrufbeantworter. Für zehn Uhr drohte der Unbekannte die Explosion einer Bombe an. Das Gebäude wurde sofort geräumt und die Straße davor abgesperrt. Die Polizei habe die Schule durchsucht, es sei aber nichts Gefährliches gefunden worden, sagte ein Sprecher. Gegen halb elf konnten die Schüler bereits wieder in ihre Klassenräume zurückkehren.

Im schwäbischen Winnenden hatte am Mittwoch der 17-jährige Tim K. in seiner früheren Schule ein Blutbad angerichtet. In der Schule und auf der anschließenden Flucht erschoss der Amokläufer 15 Menschen und tötete sich dann nach Erkenntnissen der Polizei selbst. Nach der Tat hatte die Polizei erklärt, in den kommenden Tagen sei mit Drohungen von Trittbrettfahrern zu rechnen.

ler/Reuters/dpa

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