Freie Universität Berlin: Palästina-Aktivisten besetzen Hörsaal - DER SPIEGEL
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Freie Universität Berlin Besetzung durch Palästina-Aktivisten – Polizei räumt Hörsaal

An der Freien Universität Berlin haben Studierende und Aktivisten einen Hörsaal besetzt, es kam zu körperlichen Auseinandersetzungen, Ministerin Stark-Watzinger zeigte sich empört. Nun hat die Polizei den Saal geräumt.
Gebäude der Freien Universität Berlin
Gebäude der Freien Universität Berlin

Gebäude der Freien Universität Berlin

Foto: Priller&MAUG / IMAGO

Die Berliner Polizei hat einen Hörsaal der Freien Universität geräumt, nachdem propalästinensische Aktivisten und Studierende den Raum besetzt hatten. Gegenüber dem SPIEGEL bestätigte ein Polizeisprecher, dass der Saal nun leer sei. Um circa 16.30 Uhr hatte die Freie Universität die Polizei wegen der Durchsetzung ihres Hausrechts alarmiert. Beim Eintreffen der Polizei befanden sich demnach noch 60 Personen vor Ort, 20 von ihnen verließen den Hörsaal nicht freiwillig und ihre Identitäten wurden festgestellt. Bei ihnen werde wegen des Verdachts auf Hausfriedensbruch ermittelt.

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Bereits gegen 12.45 Uhr war die Polizei am Campus in Dahlem im Einsatz. Bei einer Diskussionsveranstaltung in den Mittagsstunden in dem Hörsaal war eine Auseinandersetzung entbrannt, bei der es auch zu Handgreiflichkeiten zwischen propalästinensischen und proisraelischen Unterstützern kam. Laut der Berliner Polizei wurden in zwei Fällen Strafermittlungen wegen des Verdachts auf Körperverletzung aufgenommen. Danach war der Einsatz beendet worden.

Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) forderte am Nachmittag auf der Plattform X, dass die Hochschulleitung der Besetzung »ein Ende setze«. Sie sei »fassungslos«: »Für Israel- und Judenhass darf an deutschen Hochschulen kein Platz sein.«

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Ein Bündnis von FU-Studierenden, das sich »Students for Free Palestine« nennt, hatte auf seinem Instagram-Kanal zu einer Besetzung aufgerufen. Auf dem Kanal wurden am Donnerstag Bilder und Videos aus einem Hörsaal veröffentlicht. Dort sind unter anderem Palästinaflaggen und Plakate mit Aufschriften wie »Stoppt den Genozid« zu sehen.

kim/dpa