Geiselnahme an Schule in Frankreich - DER SPIEGEL
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Schule in Frankreich Letzte Geisel kommt frei

Ein bewaffneter Mann hat auf einem Schulgelände in Vitry-sur-Seine nahe Paris zwischenzeitlich mehrere Menschen in seine Gewalt gebracht. Alle Geiseln sind mittlerweile wieder frei. Der Täter hält sich aber weiter in dem Gebäude verschanzt.
Geiselnahme in Vitry-sur-Seine bei Paris: Spezialeinsatzkommando der Polizei ist im Einsatz
Geiselnahme in Vitry-sur-Seine bei Paris: Spezialeinsatzkommando der Polizei ist im Einsatz

Geiselnahme in Vitry-sur-Seine bei Paris: Spezialeinsatzkommando der Polizei ist im Einsatz

Foto: KENZO TRIBOUILLARD/ AFP
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Paris - Die Geiselnahme in einer Schule in Frankreich ist beendet. Der mehrere Stunden festgehaltene Vater eines Schülers konnte das Gebäude unverletzt verlassen, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Polizei berichtete. Ein Spezialeinsatzkommandos verhandele allerdings weiter mit dem Täter, der sich bislang nicht ergeben habe.

Die Geiselnahme hatte am frühen Morgen kurz nach 7 Uhr in einer Vorschule in Vitry-sur-Seine bei Paris begonnen. Der Vater wollte sein Kind dort abliefern und wurde dabei als Geisel genommen. Auch vier Kinder waren kurzzeitig in der Gewalt des Täters, wurden nach Angaben aus Justizkreisen aber rasch wieder freigelassen.

Laut der Zeitung "Le Parisien" ist der Geiselnehmer etwa 30 Jahre alt. Über das Motiv des Mannes, der eine Faustfeuerwaffe bei sich tragen soll, ist bislang nichts bekannt. Die Gebäude in der Umgebung des Schulgeländes wurden evakuiert.

In Frankreich sind derzeit Ferien, in vielen Schulen finden aber Sommeraktivitäten statt. Die Vorschule Charles-Perrault in Vitry-sur-Seine wird während der Ferienzeit als Freizeitzentrum genutzt.

wit/AP/AFP/dpa