Giftcocktail in den Po gespritzt: Zehn Jahre Haft für Kurpfuscherin - DER SPIEGEL
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Zehn Jahre Haft "Herzogin" spritzte Frauen Zement-Silikon-Gemisch in den Po

Sie gab sich als Ärztin aus, versprach ihren Patientinnen einen schönen Po - und spritzte ihnen dann Gift. Nun muss Oneal M., genannt "Herzogin", ins Gefängnis.
Oneal M. während des Prozesses
Oneal M. während des Prozesses

Oneal M. während des Prozesses

Foto: imago/ ZUMA Press
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Sie nannte sich "Herzogin", gab sich als Ärztin aus - und versprach Frauen einen ausladenden Po. Allerdings spritzte Oneal M. ihren Opfern gegen Geld giftige Substanzen ins Hinterteil und verklebte die Wunden mit Sekundenkleber.

Nun verurteilte ein Gericht im US-Bundesstaat Florida die 36-Jährige zu zehn Jahren Gefängnis wegen Totschlags und wegen ihrer medizinischen Betätigung. Ein Opfer von M., die dreifache Mutter Shatarka N., war an den Folgen der Behandlung gestorben.

Zehn Spritzen für 2000 Dollar

Das Opfer hatte zwischen 2007 und 2010 zehn Spritzen erhalten. Dafür zahlte N. 2000 Dollar. Oneal M. hatte bereits im Jahr 2011 ein Jahr im Gefängnis verbracht. Sie injizierte ihren Opfern einen Mix, in dem sich unter anderem Zement, Silikon und Mineralöl befand.

Wie die "New York Post" schreibt , waren mehrere Opfer von M. beim Prozess anwesend. Sie hielten der Angeklagten vor, ihr Wort gegeben zu haben, erstklassiges Silikon zu verwenden. Ein Opfer warf M. Gier vor.

Die Mutter des Todesopfers sagte vor Gericht, ihre Tochter habe einen "unmenschlichen Tod" erlitten. Das Silikon hatte sich in ihrem Körper verteilt, sie starb an Atemstillstand. Die Familie des Opfers hatte eine lebenslange Haftstrafe gefordert.

sms/AP

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