Grausiger Fund Schäfer entdeckt 80 tote Föten
Iasi - Die Kadaver seien vermutlich in Formalin aufbewahrt worden, da sie keinen üblichen Totengeruch zeigten, zitierte die Nachrichtenagentur Mediafax einen Polizeisprecher. Die Leichen stammten vermutlich aus einer Forschungseinrichtung in Iasi. Der Schäfer berichtete, dass einige der Kadaver verstreut auf dem Boden gelegen hätten, andere hätten in einem Plastiksack gesteckt. Auch ein neugeborenes Kind soll sich unter den Toten befinden.
Ein ehemaliger Mitarbeiter des anatomischen Instituts von Iasi sagte den Gerichtsmedizinern, dass er einen Teil der Föten wiedererkannt habe. Sie hätten vor rund zehn Jahren als Lehrmaterial gedient. Er habe aber keine Ahnung, wie die Kadaver in die Schlucht gelangen konnten. Die Polizei von Iasi leitete eine Untersuchung ein.
Nach rumänischem Recht sind alle medizinischen Forschungseinrichtungen dazu verpflichtet, menschliche Überreste zu verbrennen und hygienisch zu entsorgen. Bereits zu Jahresbeginn war in Rumänien ein ähnlicher Fall bekannt geworden, als fünf Babyleichen auf einer öffentlichen Müllhalde im Süden des Landes entdeckt wurden. Mitarbeiter eines Krankenhauses wurden damals wegen Fahrlässigkeit bestraft.