Hamburg: Geiselnahme unblutig beendet - DER SPIEGEL
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Hamburg Geiselnahme unblutig beendet

Im Hamburger Stadtteil Veddel hat die Polizei einen 45-Jährigen wegen Betrugs verhaften wollen, doch der Mann nahm seine Frau als Geisel und floh. Wenig später konnten die Beamten ihn jedoch stellen.
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Hamburg - Als die Beamten ihn am Vormittag wegen eines Betrugsdelikts in Haft nehmen wollten, griff der Mann plötzlich zu einem Messer und nahm seine Frau als Geisel. Er setzte sich in einem blauen Ford ab.

Nach etwa dreistündiger Flucht entdeckten Fahnder das Auto des 45-Jährigen auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in Hamburg. Der Parkplatz wurde mit Polizeifahrzeugen abgesperrt. Als die Beamten den Geiselnehmer überwältigen wollten, kam es zu einem Unfall. "Der Mann versuchte zu flüchten und rammte offenbar mit seinem Auto ein Polizeifahrzeug", sagte Polizeisprecher Ralf Meyer.

In seinem Hosenbund hatte der Mann nach Angaben der Polizei eine Schusswaffe verstaut. Bei der Festnahme erlitt er eine leichte Verletzung am Kopf. Seine als Geisel genommene Frau hatte er zuvor an einer Tankstelle freigelassen und die Flucht alleine fortgesetzt. Die Frau blieb unverletzt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um den Mann zu fassen.

ffr/AP