Herten: Mann schlägt offenbar mit Axt auf Widersacher ein und flüchtet - DER SPIEGEL
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Gewalttat in Herten Mann schlägt offenbar mit Axt auf Widersacher ein und flüchtet

Vor einem Café in der Innenstadt von Herten geraten mehrere Männer in Streit. Dabei soll auch eine Axt zum Einsatz gekommen sein. Zwei Männer wurden schwer verletzt, einer verhaftet. Die Polizei fahndet nun nach einem weiteren Mann.
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife

Foto: Lino Mirgeler / dpa

In der Innenstadt von Herten im Ruhrgebiet ist es am Samstag zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung gekommen, dabei wurde wohl auch eine Axt oder eine ähnliche Waffe eingesetzt. Ein Mann wurde bereits festgenommen, nach einem weiteren sucht die Polizei mit Hochdruck, teilte sie am Sonntag mit.

Was genau passiert ist, versuchen die Ermittler noch zu klären. Fest steht: Vor einem Café in der Hertener Innenstadt gerieten am Samstag mehrere Männer miteinander in Streit. Am Ende waren ein 22-Jähriger und ein 28-Jähriger schwer verletzt und kamen ins Krankenhaus, so die Polizei.

Verwackelte Aufnahmen von der Tat

Ein 56-Jähriger wurde kurz darauf nahe dem Tatort festgenommen. Den Ermittlern liegen Videoaufnahmen vor, die auch in sozialen Medien verbreitet wurden. Auf einer verwackelten Aufnahme, die auf der Plattform X eingestellt wurde, sind mehrere Männer zu sehen. Einer von ihnen geht wiederholt auf einen anderen los – mit einer Waffe, die wie eine Axt aussieht. Nach dieser Person wird jetzt gefahndet, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft Bochum.

Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall wegen versuchter Tötung. In welcher Beziehung die Männer zueinander stehen, muss noch geklärt werden. »Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung können bisher noch keine Angaben gemacht werden«, hieß es.

Mehrere Medien hatten zuvor berichtet, es habe in Herten einen Messerangriff gegeben. Teile der Hertener Innenstadt wurden laut Polizei nach 16 Uhr abgeriegelt. Am Abend sei aber der Großteil wieder freigegeben worden.

mkh/dpa

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