Indien Mann gesteht Morde an 17 Kindern
Neu Delhi - Der Mann habe in einem ausführlichen Geständnis die Schuld an 17 Morden auf sich genommen und seinen Arbeitgeber, einen in Haft befindlichen Geschäftsmann, entlastet, heißt es in "The Times of India".
Die Aussagen könnten jedoch nicht als Beweis vor Gericht herangezogen werden, da sie nach Verabreichung von "Wahrheitsdrogen" und durch einen Lügendetektortest zustande gekommen seien. Allerdings könnten sie bei den weiteren Ermittlungen in dem Fall helfen, heißt es weiter.
Der Geschäftsmann und dessen Hausangestellter aus dem Vorort Noida bei Neu Delhi stehen im Verdacht, mindestens 17 Kinder entführt, vergewaltigt und ermordet zu haben. Nach Angaben von Anwohnern verschwanden in der Region in den vergangenen zwei Jahren insgesamt sogar 40 Kinder.
Sie werfen der Polizei vor, in dem Fall lange Zeit untätig geblieben zu sein, weil es sich bei den Opfern um Kinder aus armen Familien handelte.
jto/AFP