Inzest Argentinier zeugte sechs Kinder mit Tochter
Buenos Aires - In Argentinien ist ein Fall von Inzest bekannt geworden, der an die Taten des Österreichers Josef Fritzl erinnert: In der Provinz Córdoba muss sich ein 60-Jähriger vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, seine Tochter 20 Jahre lang missbraucht und sechs Kinder mit ihr gezeugt zu haben.
Unter falschem Namen lebte das Opfer als angebliche Ehefrau des Vaters in einer Villa im Nordosten der Stadt Córdoba, berichtete die Tageszeitung "La Voz del Interior". Sie habe unter ständiger Kontrolle gestanden und sich nicht frei bewegen können, hieß es.
Nur durch Zufall entkam die Frau demnach ihrem Gefängnis. Als der gewalttätige Vater zum wiederholten Mal auf die hilflose Frau einschlug, sei ihr zehnjähriger Sohn ihr zur Hilfe geeilt, berichtete das Blatt. Der Mann habe daraufhin seinem Sohn gedroht, woraufhin die 34-Jährige ihn wegschubste und aus dem Haus lief, verfolgt von ihrem Peiniger, der eine Machete in der Hand hielt. Durch Zufall begegnete sie dort Polizeibeamten auf Patrouille, denen sie sich anvertraute.
Inzwischen hat die Frau bei der Polizei eine Aussage gemacht. Die Situation sei unerträglich geworden, als ihr Vater begonnen habe, auch eine der gemeinsam gezeugten Töchter zu missbrauchen, sagte sie. Seit sie elf Jahre alt war, sei sie von ihrem Vater missbraucht worden. In dieser Zeit habe sie drei Inzest-Kinder abgetrieben, so das Opfer.