Inzest-Fall von Amstetten: Keller wird zubetoniert - DER SPIEGEL
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Inzest-Fall von Amstetten Kellerverlies wird zubetoniert

24 Jahre lang hat Josef F. hat seine Tochter in einem Keller gefangen gehalten und vergewaltigt. Nun wird das frühere Verlies im österreichischen Amstetten für immer zugeschüttet. Baumaschinen pumpen Beton in das Untergeschoss des Hauses.
Haus in Amstetten (2008): Keller unter dem Anwesen war 24 Jahre lang ein Verlies
Haus in Amstetten (2008): Keller unter dem Anwesen war 24 Jahre lang ein Verlies

Haus in Amstetten (2008): Keller unter dem Anwesen war 24 Jahre lang ein Verlies

Foto: A2918 epa apa Fohringer/ dpa
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Wien/Amstetten - Der Keller, in dem der Inzesttäter Josef F. seine Tochter 24 Jahre lang gefangengehalten und vergewaltigt hat, wird zubetoniert. Im niederösterreichischen Amstetten füllen Bauarbeiter seit diesem Donnerstag den Keller mit Zement auf.

Entsprechende Berichte bestätigte der mit der Verwaltung von F.s Vermögen beauftragte Anwalt Walter Anzböck der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Die Arbeiten sollen eineinhalb bis zwei Wochen dauern. Dabei sollen laut der "Kronen Zeitung" Löcher in die Decke des einstigen Verlieses gebohrt und Spezialbeton eingelassen werden. Anzböck hatte bereits mehrmals betont, dass den Keller nie wieder jemand betreten werde.

Im April 2008 war bekannt geworden, dass der gelernte Elektrotechniker F. seine Tochter 24 Jahre lang im Keller gefangen gehalten und unzählige Male vergewaltigt hatte. Er zeugte mit ihr sieben Kinder. Der heute 78-Jährige wurde wegen Mordes, Sklaverei, Vergewaltigung, Inzest, Freiheitsberaubung und Nötigung zu lebenslanger Haft verurteilt, seine Familie bekam eine neue Identität. Der Fall sorgte weltweit für Aufsehen.

wit/dpa/AFP