Italien Polizei fasst mutmaßlichen Serienmörder
Syrakus - Einen mutmaßlichen Serienmörder hat die italienische Polizei am Montag auf Sizilien gefasst. Mindestens acht Morde soll Giuseppe R. in den Jahren von 1996 bis 2009 verübt haben, wie italienische Medien am Montag meldeten.
Die Fahnder konnten den 69-Jährigen am Morgen in seinem Wohnort Cassibile bei Syrakus festnehmen. Mindestens viermal habe er zudem Menschen schwer verletzt bei dem Versuch, sie aus dem Weg zu räumen, hieß es.
"Von unserer Seite besteht kein Zweifel, dass es sich bei ihm um den als 'das Monster von Cassibile' bekannten Serienmörder handelt", sagte der zuständige Staatsanwalt der Stadt, Ugo Rossi. Der Anwalt des Festgenommenen erklärte dagegen, sein Klient sei "ein anständiger Mensch".
R. - heute Rentner, früher offiziell Fuhrunternehmer - habe aus Rache und Geldgier gehandelt, hieß es. Alle Opfer seien mit demselben Jagdgewehr getötet oder verletzt worden, teilten die Behörden mit. Die Tatwaffe sei es auch gewesen, die die Ermittler auf die Spur gebracht habe. An den Tatorten waren Patronenhülsen liegen geblieben.
Der mutmaßliche Mörder - von der Bevölkerung auch "u' lupu" (der Wolf) genannt - galt den Beamten zufolge als still und scheu, aber auch gefühlskalt und rachsüchtig, sobald es ums Geld ging. Er sei verheiratet und habe zwei Kinder.