Jimi Blue Ochsenknecht: Neue Vorwürfe wegen unbezahlter Rechnungen in Österreich - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Zur Ausgabe
Artikel 24 / 79

Ausstehende Summen in Österreich Der nächste geprellte Ochsenzech?

Jimi Blue Ochsenknecht steht nach SPIEGEL-Informationen offenbar wegen einer weiteren geprellten Zeche unter Druck: Der Doku-Soap-Darsteller soll eine hohe Rechnung in Grazer Lokalen noch immer nicht bezahlt haben.
• aus DER SPIEGEL 38/2025
Darsteller Ochsenknecht: Offene Rechnung
Darsteller Ochsenknecht: Offene Rechnung

Darsteller Ochsenknecht: Offene Rechnung

Foto:

Jens Kalaene / dpa

Jimi Blue Ochsenknecht sorgt offenbar weiter für Ärger wegen einer unbezahlten Zeche in Österreich. Der Doku-Soap-Darsteller hatte 2022 in Grazer Lokalen der Aiola-Gruppe gefeiert – die Rechnung über 1900 Euro soll jedoch noch offen sein. »Herr Ochsenknecht hat nach wie vor nichts von der ausstehenden Summe bezahlt«, sagt der Grazer Anwalt Wolfgang Dlaska, der die Aiola-Gruppe vertritt, dem SPIEGEL.

DER SPIEGEL 38/2025

Die ferngesteuerte Bedrohung

Russland und die Ukraine bekämpfen sich mit immer mehr und moderneren Drohnen. Nun hat Kremlchef Putin unbemannte Flieger offenbar auch in Richtung Nato-Territorium geschickt. Ist der Westen auf diese Art der Kriegsführung mit Billigwaffen vorbereitet?

Lesen Sie unsere Titelgeschichte, weitere Hintergründe und Analysen im digitalen SPIEGEL.

Dem Juristen zufolge ist die Forderung wegen angefallener Zinsen und Kosten auf 5096,09 Euro gestiegen. In Österreich war der Grazer Fall strafrechtlich verjährt, nicht aber in Deutschland, wo Dlaska im Jahre 2023 Strafanzeige erstattet hatte. Das Verfahren endete Ende Januar folgenreich für Ochsenknecht mit einer Geldstrafe. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I dem SPIEGEL bestätigte, »erließ das Amtsgericht München gegen den Beschuldigten einen Strafbefehl wegen Betrugs«. Dieser ist inzwischen rechtskräftig.

Vor Gericht in Innsbruck

Im August musste sich Ochsenknecht vor dem Landesgericht Innsbruck in einem weiteren Verfahren verantworten. Mit einer Männergruppe war er Ende 2021 im Tiroler Ort Kirchberg im luxuriösen Hotel Sonne zu Gast gewesen und hatte die Rechnung in Höhe von rund 14.000 Euro nicht bezahlt. Der Prozess endete mit einer Diversion: Der 33-Jährige stimmte einer Geldstrafe von 18.000 Euro zu. Die Hotelrechnung hatte zuvor eine frühere Partnerin Ochsenknechts beglichen.

Von dem Strafbefehl in München will der Beschuldigte angeblich erst unmittelbar vor dem Innsbrucker Prozess erfahren haben. Für die österreichische Richterin fiel die in Deutschland verhängte Strafe offensichtlich nicht ins Gewicht. Sie hielt Ochsenknecht zugute, dass er seitdem nicht mehr auffällig geworden sei und bislang keine Vorstrafen habe. Der Staatsanwalt kritisierte die Gerichtsentscheidung und das Verhalten Ochsenknechts scharf, er sprach mehrfach von »Verarsche«.

Warum der Darsteller die Grazer Zeche offensichtlich immer noch nicht bezahlt hat, ist unklar. Jimi Blue Ochsenknechts Anwalt ließ eine SPIEGEL-Anfrage unbeantwortet.

odg
Zur Ausgabe
Artikel 24 / 79