Kevin-Prozess Ziehvater bricht sein Schweigen
"Ich bin erschüttert über diese Katastrophe." Mit dieser Äußerung hat sich erstmals der Angeklagte im Kevin-Prozess zu Wort gemeldet. Bernd K. soll seinen Ziehsohn brutal misshandelt, die Leiche des Kindes in den Kühlschrank gelegt haben. Jetzt zeigte K. Reue.
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Bremen - Mit einem emotionalen Schlusswort im Bremer Prozess um den Tod des kleinen Kevin hat der angeklagte Ziehvater erstmals sein Schweigen gebrochen.
"Ich bin erschüttert über diese Katastrophe, es ist ungeheuer traumatisch. Meine Reue ist drastisch", sagte der 43-jährige Bernd K. am Mittwoch vor dem Landgericht.
Zuvor hatten seine Anwälte in ihren Plädoyers keine konkreten Anträge gestellt. Sie führten stattdessen den starken Drogeneinfluss auf ihren Mandanten zum offenen Todeszeitpunkt des Kindes an.
Außerdem sahen sie die Todesursache weiter ungeklärt. Kevin wurde im Oktober 2006 mit Knochenbrüchen im Kühlschrank des Ziehvaters gefunden.
pad/dpa