Kindsmorde in Schweden Studentin aus Hannover attackiert Ankläger
Västerås - Mit scharfen Angriffen gegen die Staatsanwalt hat eine Studentin aus Hannover am Freitag vor Gericht im schwedischen Västerås den Vorwurf des doppelten Kindesmordes zurückgewiesen. Die 32-Jährige sagte in der Berufungsverhandlung, die Ankläger hätten sowohl ihre Motive wie andere Sachverhalte "bewusst verdreht".
Die Deutsche war in erster Instanz zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Sie hat nach Überzeugung des Gerichtes kurz vor Ostern einen drei Jahre alten Jungen und dessen einjährige Schwester in der Kleinstadt Arboga aus Eifersucht erschlagen.
Die Frau legte Berufung gegen das Urteil ein. Bei ihrer mit Spannung erwarteten Aussage las sie unter anderem lange Passagen aus dem eigenen Tagebuch in Englisch vor. Die Vernehmung soll am Nachmittag fortgesetzt werden.